Musik - Music                     MACUA Tomawho & Friends

MACUA - Tomawho & Friends

Haben sich der indianischen und australischen Musik gewidmet. Angesichts dieses zunehmenden Reichtums an musikalischer Aufarbeitung indigener Motive in den USA ist es zu begrüssen, dass sich in Deutschland die Gruppe MACUA – Tomawho and Friends schrittweise erweitert und ihr Repertoire vertieft.

Lassen sie sich verzaubern von den sich ausbreitenden und umformenden Klangflächen mit den eingestreuten Zitaten indianischer Poesie.

Konzerte - Concerts

Konzert Termine:

 

Vergangene Konzerte:

Fr.   14.07.2017   17:00 Uhr Benefiz Konzert für das Wildgehege WT Open Air im WG

 So.  01.05.2016   15:00 Uhr  Lewes / England   Con Club

Sa. 30.04.2016   20:00 Uhr  Lewes / England   All Saints Center

So. 24.04.2016   17:00 Uhr   Görwihl   Kath. Pfarrsaal

So.  13.03.2016   19:00 Uhr   Höchenschwand/Schwarzwald   Haus des Gastes  

So. 28.02.2016   15:00 Uhr   Todtmoos   Wehratal Halle

CD MACUA - Tomawho & Friends

Dance Of The Buffalos

Preis:                    15 €   zzgl. Versandkosten

Bestellung:       Mail   tomawho@macua.de

Hörbeispiele:   siehe unten ...zum reinhören

CD Macua - Tomawho & Friends

Lakota Lovesongs

Preis:                    15 €   zzgl. Versandkosten

Bestellung:       Mail   tomawho@macua.de

Hörbeispiele:   siehe unten ...zum reinhören

MACUA - Tomawho & Friends

Live in der Stadthalle Wehr

Preis:                    15 € zzgl. Versandkosten

Bestellung:       Mail   tomawho@macua.de

MACUA - Tomawho & Friends

Live in der Bergkirche Kadelburg

Preis:                    15 € zzgl. Versandkosten

Bestellung:       Mail   tomawho@macua.de

Doppel CD MACUA - Tomawho & Friends

Live "Im Haus des Gastes" Höchenschwand

Preis:                    22 € zzgl. Versandkosten

Bestellung:       Mail   tomawho@macua.de


...zum reinhören:

MACUANER:

Tomawho Michael Rudigier

Voice

Didgeridoo

Indian native flutes

Fujara

Shamanic drum

Blondie Bernd Wallascheck

Voice

Guitars

Flutes

Mouth organ

Anima Anita Althaus

Voice

Guitar

Hardy B. Cool Schoelch

Saxophones

Mouth organ

Nils Rudigier

Drums and Percussion

Paul Nentwig

Drums and Percussion

Andrea Späth

Dance and Performance

 Marietta Heyn

Dance and Performance

Julia Williams

Programm Führung Deutsch/Englisch

Presseberichte:

Meditative Klänge und Texte zum nachdenken

Tomawho Michael Rudigier und seine Gruppe "MACUA - Tomawho & Friends" in der Reithalle Rastatt.

„Maka-Ke-Wakan – Die Erde ist uns heilig“, lautet ein Spruch der Lakota-Indianer. Doch was die Menschen aus der Mutter erde gemacht haben, lässt heute immer mehr über den Sinn von gewissenloser Ausbeutung nachdenken. Dies tut auch die aus dem südbadischen stammende Gruppe „MACUA-Tomawho and Friends“, die am Samstagabend in der Reithalle Rastatt die Zuhörer mit bewegender Musik, ausdruckstarkem Tanz und lyrischen Texten alter indianischer Weisheiten in eine andere Welt entführte.

Nicht konventionelle Töne erklangen in der Reithalle, sondern von dem Görwihler Musiker, Komponisten, Maler und Dichter Tomawho-Michael Rudigier selbst geschriebene Musik, die immer wieder die Verbindung zwischen den Naturvölkern Amerikas und Australiens und der heutigen Zivilisation suchte.

Bereits beim ersten Lied „Mutter Erde träumt“ wurde bewusst, welchem Alptraum diese Erde seit Jahrzehnten ausgeliefert ist.  Viele Instrumente hatten die fünf Musiker mitgebracht, die teils traditionelle wie Didgeridoo, Panflöte, Herztrommel, aber auch moderne wie E- und Akustikgitarre und zwei grosse Schlagzeuge, auf denen die beiden Perkussionisten Nils und Paul die passende Kulisse für die teils fast sphärischen Klänge fanden. 

Ausbruch aus hektischer Zeit. 

Rudigier selbst spielte nicht nur Flöte, überbrachte in seinem Sprechgesang alte Indianerweisheiten, teils übersetzt ins deutsche, die sich harmonisch in die Musik einfügten. Mit viel Wärme in ihrer Stimme besang Anita Althaus „Shalima“ das Lied vom Drachen, der endlich wieder Vertrauen haben wollte. „Hass, Neid, Zorn, Eifersucht, Gier, doch die Welt braucht Liebe“, rief sie dazu auf, aus dieser hektischen Zeit auszubrechen. „MACUA-Tomawho and Friends“ trugen eine Musik vor, die tief in die Herzen der Zuhörer eindrang bis zur Seelentür, die im rockigen Hommage „Dance of the buffalos“ schmerzlich darstellte, wie die Büffelherden in Nordamerika ausgerottet wurden. 

Nicht viel Vorstellungdkraft brauchten die Besucher beim „Lied der Wale, den Flossen-Engeln der Meere, die auch heute noch brutal abgeschlachtet werden.  Feine Wal-Gesänge im Hintergrund flossen in die Musik der Gruppe ein.

Rudigier ist es wichtig, die Menschen in eine andere Richtung zu bewegen, zum Nachdenken anzuregen und sie in sich selbst hineinlauschen zu lassen. Die Zugabe „Northern Lights“ war ein schönes Geschenk für die begeisterten Zuhörer. „Damit die Sterne euch begleiten“, bemerkte der Schamane am Ende.

Anne Rose Reif  (Rastatt Badisches Tagblatt)

Neuartige Klänge in der Festhalle PZN - Wiesloch

MACUA – Tomawho and Friends hat sich der indianischen Musik verschrieben.

In den USA gibt es u.a. eine Navajo Band mit Namen „Blackfire“, die Powwow Gruppe der Blackfeet aus Washington, das Burning Sky Duo, die Navajogruppe Burch, die Mohawk – Band „December Wind“, sowie Bands der Apachen und der Sioux. Viele von Ihnen verbinden indianische Motive mit modernen Musikformen aller Art. Angesichts dieses zunehmendnen Reichtums an musikalischer Aufarbeitung, indigener Motive in den USA ist es zu begrüßen, dass sich in Deutschland die Gruppe MACUA - Tomawho & Friends schrittweise erweitert und ihr Repertoire vertieft. Sie will uns nach den Worten ihres Leiters in eine andere, aber uns ebenfalls vertraute Welt entführen.

Die von der Gruppe MACUA verwendeten Instrumente sind zum Teil sehr urtümlich wie die slowakische Hirtenflöte Fujara, teils hochmodern, doch geht von allen der gleiche Zauber aus, der Zauber des Magischen.

Dabei bewegen sich die dargebotenen Stücke nicht so sehr in hergebrachten europäischen kompositorischen Aufbauformen. Es sind vielmehr sich ausbreitende und umformende Klangflächen mit vielfältigen Maserungen und irisierenden Farben. Hinzu kommen eingestreute und gesprochene Zitate indianischer Poesie.

Das erfordert für den Zuhörer die räumliche Abgeschiedenheit und dessen Lösung vom Pulsschlag der Zeit. Sie geschieht zu Beginn beim Ertönen des Schwirrholzes. Man muss vor dem inneren Auge zu diesen Klängen Bilder von grosser landschaftlicher Weite, von wehenden Steppengräsern, grasenden Büffelherden und dem Schattenspiel der untergehenden Sonne auf windbe-

schliffenen Canyonwänden vorüberstreichen lassen. Dann entspricht man am ehesten den Intentionen der Musik und verliert nicht den Anschluss an sie.

Die Musik des Ensembles will jedenfalls das Verborgene wecken mit Titeln wie

„Mutter Erde träumt“, den „Morgenstern“ mit poetischen Sätzen wie „Aus fernen Himmeln kommt dein vertrautes Licht“, den weiteren Titeln „Shunkmanitou tonka - Ich habe den Wolf sehr gern“,“Mein Fächer aus Adler-federn“, „Mayala Manitou“, ein indianisches Heilungsgebet, oder „Eagle Dreaming“, der Adler träumt von Freiheit. 

MACUA Tomawho & Friends in Lewes / England

Am Donnerstag 28.04.2016 um 17:30 Uhr haben wir unsere Fahrzeuge mit unseren Instrumenten und Koffern für unseren Ausflug nach Lewes beladen und pünktlich 19 Uhr konnten wir wie geplant starten. Hardy Schölch, Julia Williams, Blondie Bernd Wallaschek und Iris Wallaschek wollten die Fahrstrapazen nicht auf sich nehmen und so haben unsere Divas das Flugzeug vorgezogen. Was für uns Fußvolk auch nicht schlecht war, denn so konnten die Vier schon mal unsere Ankunft vorbereiten.

Mit unseren Transportern fuhren wir (Michael Rudigier, Nils Rudigier, Andrea Späth, Marietta Heyn, Paul Nentwig, Anita Althaus, Thomas Althaus und Hanspeter Schäuble) dann über Strassburg und Luxemburg nach Dünkirchen/Belgien und kamen pünktlich 1 Std vor der Abfahrt der Fähre zum ein checken an. Die Fähre legte am 29.04.2016 um 6:00 Uhr ab.

Im Bill´s Restaurant in Lewes erwarteten uns dann unsere englischen Freunde (Fiona Garth und Lizzie Seyfert) und unsere voraus geflogenen Freunde zum Frühstück, wo wir auch gleichzeitig auf den Geburtstag von Hanspeter Schäuble (Ortsvorsteher Indlekofen) angestoßen haben. Danach hatten wir eine Ruhezeit. Nachmittags um 16:30 Uhr trafen wir uns im All Saints Center für den Aufbau und den Soundcheck. Nachdem alles für unser Konzert am 30.04.2016 um 20:00 Uhr vorbereitet war, folgten wir der Einladung von Bürgermeisterin Susan Murray zum gemeinsamen Abendessen. Es war ein sehr schöner Abend und wir waren von der englischen Gastfreundschaft total begeistert.

Danach sind wir dann todmüde in die einzelnen von Fiona Garth organisierten Unterkünfte (Bed & Breakfest) in die Betten abgetaucht.

 

Den Samstag hat jeder für sich zum Bummeln bei schönem sonnigem Wetter in Lewes genutzt. Immer wieder liefen wir uns zwischendurch über den Weg um sich über erlebtes auszutauschen.

Um 18:00 Uhr trafen wir uns im All Saints Center für letzte Vorbereitungen, damit wir pünktlich um 20:00 Uhr mit unserem offiziellen Konzert beginnen konnten. Als Überraschung haben wir in unserem Musikprogramm die beiden Musiker Peter Messer und Mick Hawkswoerth von The Contenders eingebaut, was beim Publikum super gut ankam. Ja, Musik kennt halt keine Grenzen und die Beiden haben, obwohl wir keine Zeit hatten gemeinsam zu proben, sich perfekt in unsere Musik eingegliedert. Zum Abschluss bedankten wir uns mit einem Blumenstrauß und CD bei Susan Murray, Fiona Garth, Lizzie Seyfert und allen, die zu dem schönen Abend dazu beigetragen haben.

Am Sonntag 01. Mai um 15:00 Uhr hatten wir dann die Ehre, ein 2. Konzert im Con Club Lewes zu geben. Dieses Konzert wurde von Paul Richards organisiert.

 

Der Montag 2. Mai war dann wieder für alle zur freien Verfügung und auch zur Vorbereitung für die Heimreise. Um 19:00 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen mit Fiona und Lizzie. Nach einer herzlichen Verabschiedung ging es wieder Richtung Dover um bei der Fähre rechtzeitig ein zu checken. Am Dienstag 03. Mai um 16:00 Uhr kamen wir daheim an.