Malerei - Painting

Ausstellung:

01.06.2018 Tomawho Art im Künstlerhaus ANRA  Vernissage 19:00 Uhr

                         Kirchplatz 2

                         79807 Lottstetten

 

 

Galerie - Gallery - Slideshow

Tomawho Michael Rudigier

Geboren am 20.01.1960 in Waldshut.

Visionärer Maler, Musiker und Lyriker: "Wie in einen wunderschönen Kelch, der mit so viel Liebe angefüllt ist, fallen unsere Herzen. Ringe formen sich, wie von Tropfen bewegt".

Auf meinem Bewusstseins-Weg entstanden immer mehr lyrische, aus meinem Herzen strömende Botschaften, die ich auch in meinen Bildern oder in meiner Musik zum Ausdruck bringen möchte.

1960 in Waldshut geboren. Malt seit seiner Kindheit. Lebt und arbeitet in Görwihl. Ausbildung als Technischer Zeichner.

1983 - 1985 Zeichen- und Malstudium bei Georg Schell in Freiburg / Breisgau Kunstmaler und Grafiker.
1985 - 1990 Mitglied der Künstlergemeinschaft "Signum" Freiburg / Breisgau.
1990 Einzelausstellungen in Süddeutschland und in der Schweiz. Bezug seines Ateliers in Görwihl.
1993 Lehrbeauftragter an der Carl-Heinrich-Rösch Schule, Schule für Menschen mit geistiger Behinderung in Waldshut-Tiengen.
1995 Teilnahme am Künstlerwettbewerb in der Galerie "Zuckerbergschloss" in Kappelrodeck. 8. Internationale Kunstausstellung in Freiburg / Breisgau.
1996 Einzelausstellung in der Galerie "Pro Musica Haus" in Bruckmühl / München. Ausstellung Schlosspark Pavillon Bad Säckingen. Ausstellung Creativ Palette Waldshut-Tiengen. Ausstellung Pan Optikum Görwihl. 9. Internationale Kunstausstellung Freiburg / Breisgau.
1997 10. Internationale Kunstausstellung Freiburg / Breisgau.
1998 11. Internationale Kunstausstellung Freiburg / Breisgau.
1999 Gemeinschaftsausstellung und Eröffnung des Art-Rathaus in Görwihl.
2000 Durch einen schweren Unfall ist Tomawho Michael Rudigier gezwungen die künstlerische Schaffensphase zu unterbrechen.
2001 Teilnahme am Rainbow One Spirit Festival mit Einzelausstellung in Baden-Baden.
2002 L´art pour la culture - Exposition á Colmar - Frankreich. Ausstellung "Wache Galerie" Schloss Kleinlaupheim / Biberach.
2005 L´art pour la culture - Exposition á Ferrette. Exposition en "Villa Fleck" Ingersheim / Colmar - Frankreich.
2007 Spirituelle Kunstausstellung 2007 CH im Stadtsaal Zofingen.
2009 Spirituelle Kunstausstellung 2009 CH im Stadtsaal Zofingen.
2010 Ausstellung in der Galerie "one 4 one" Laufenburg CH an der 6. Kulturnacht grenzüberschreitend.
2011 Ausstellung im "PurPur" in Horheim.
2013 Ausstellung im Heimatmuseum "Alte Metzig" in Waldshut.
2014 Grand Salon International des Beaux - Arts Villa Berberich in Bad  Säckingen – Kunst baut Brücken.
2018 ANRA Künstlerhaus PART 2 In and around the house Lottstetten

TZOLKIN - Heiliger Kalender der Maya

Acryl / Struktur auf Leinwand 2018

100 x 100 cm

 

TZOLKIN - Holy calendar of the Maya

Acrylic / Structure on canvas 2018

AHAU - Gelbe Sonne 

Tzolkin - Heiliger Kalender der Maya

Acryl / Struktur auf Leinwand 2017

140 x 70 cm 

 

AHAU - Yellow Sun

Holy calendar of the Maya

Acrylic / Structure on canvas 2017

 

 

 

Chicchan - Rote Schlange

Tzolkin - Heiliger Kalender Maya

Acryl / Struktur auf Leinwand 2018

150 x 50 cm

 

Chicchan - Red Snake

Tzolkin - Holy calendar of the Maya

Acrylic / Structure on canvas 2018

Adler Wanbli

"Denn so wie der Adler mit seinen Schwingen die Erde verlassen kann, so können wir Menschen uns von dieser Welt entfernen, durch die Kraft des Geistes".     (Hehaka Sapa, Sioux)

 

Aquarell 1995

auch als Kunstdruck erhältlich. Kosten: 20 € zzgl Versandkosten

 

Eagle Wanbli

"For just as the eagle with its wings can leave the earth, so we humans can remove ourselves from this world, through the power of the spirit".     (Hehaka Sapa, Sioux)

 

Watercolor 1995

Wenn der letzte Indianer...

"Wenn der letzte Indianer verschwunden ist,

wenn die Erinnerungen an mein Volk nur noch eine Legende beim weißen Mann sein wird, werden diese Ufer voll sein von den unsichtbaren Verstorbenen meines Volkes".     (Seattle)

 

Aquarell 1995

auch als Kunstdruck erhältlich. Kosten: 20 € zzgl Versandkosten

 

When the last Indian...

"When the last Indian has disappeared,

If the memories of my people will be only a legend of the white man, these shores will be full of the invisible deceased of my people".

(Seattle)

Watercolor 1995

Wolf Súnkmanitu tanka

"Der weiße Mann muss die Tiere des Landes behandeln wie seine Brüder. Ich bin ein Wilder und verstehe es nicht anders."     (Seattle)

 

Aquarell 1995

auch als Kunstdruck erhältlich. Kosten: 20 € zzgl Versandkosten

 

 Wolf Súnkmanitu tanka

"The white man has to treat the animals of the land like his brothers. I am a savage and do not understand it differently."     (Seattle)

 

Watercolor 1995

 

 

Der weiße Mann...

"Der weiße Mann soll mein Volk mit Ehrlichkeit und Gerechtigkeit behandeln."      (Seattle)

 

Bleistiftzeichnung 1996

auch als Kunstdruck erhältlich. Kosten: 10 € zzgl Versandkosten

 

The white man...

"The white man is to treat my people with honesty and justice."

(Seattle)

 

pencil drawing 1996

Maya Junge

 

Pastellkreide 1983

 

 

Maya Boy

 

Pastel chalk 1983

Vögel im Flug...

 

Öl auf altem handgeschöpftem Papier

1993

 

Birds in flight...

 

Oil on old handmade paper

1993

Meine Sehnsucht...

trägt mich in deine Tiefe, Stille, Wärme, Weite, Kinderzeit, Geborgenheit...


Bleistiftzeichnung / Collage

1994

Der ganze Südwesten...

 

Wachskreide

1996

 

The whole

southwest...

 

wax crayon

1996

 

19/5000

Unbekanntes Ziel

 

Aquarell

1990

 

Unknown aim

 

Watercolor 

1990

Seelen im Wind

 

Aquarell

1992

 

Souls in the wind

 

Watercolor

1992

Akt - Studie

 

Bleistiftzeichnung

1989

 

Act - study

 

Pencil drawing

1989

Akt - Studie

 

Bleistiftzeichnung

1989

 

Act - study

 

Pencil drawing

1989

 

Und da blüh´n fremde Blumen...

 

Acryl auf Leinwand / Collage

1993

 

And there are flowers blooming outside...

 

Acryl on canvas / collage

1993

Die absolute Idee der Freiheit... Möwe Jonathan

 

Öl auf Leinwand

1993

 

The absolute idea of freedom ... Seagull Jonathan

 

Oil on canvas

1993

Höllbachfall - Görwihl

 

Aquarell

1993

 

Höllbachfall - Görwihl

 

Watercolor

1993

Vater Himmel / Mutter Erde

 

Aquarell

1997

 

Father heaven / mother earth

 

Watercolor

1997

Akt surreal

 

Öl auf Leinwand

1986

 

Act surreal

 

Oil on canvas 

1986

 

Brücke zwischen Tag und Traum

 

Dispersion auf Leinwand

1986

 

Bridge between day and dream

 

Dispersion on canvas

1986

Optik

 

Aquarell

1991

 

Optics

 

Watercolor

1991

Kambodscha Mädchen

 

Aquarell

1985

 

Cambodia girl

 

Watercolor

1985

Altes Ehepaar

 

Bleistiftzeichnung

1993

 

Old Couple

 

Pencil drawing

1993

Kreuzigung

 

Aquarell

1992

 

Crucifixion

 

Watercolor

1992

Skulpturen - Sculptures

Donnervogel

Speckstein                   (Vorderansicht)

 

Thunderbird

 Soapstone                    (Front view)

Donnervogel

Speckstein                 (Seitenansicht leicht rechts)

 

Thunderbird

Soapstone                   (Side view slightly right)

Donnervogel

Speckstein                     (Seitenansicht rechts)

 

Thunderbird

Soapstone                      (Side view right)

Presseberichte

Fasziniert von den Symbolen der Maya

Michael Rudigier stellt im Schlosspark Pavillon aus.

Bad Säckingen. Der geheimnisvolle Titel hat wohl manchen Neugierigen in den Schlosspark Pavillon gelockt: "Das Maya-Orakel" ist das große Ausstellungsthema des Görwihler Malers Michael Rudigier. Die Kultur und Lebensweisheit der Indianer, vor allem aber die Zeichen und Symbole der Maya, die sich mit dem Kosmos, dem Universum, der Enstehung des Seins, der Kraft des Geistes und dem Geheimnis des Menschseins beschäftigen, haben den Künstler fasziniert.

Michael Rudigier hat es sich nun zum künstlerischen Auftrag gemacht, die mystischen Symbole des Maya-Orakels in seiner speziellen Aquarelltechnik umzusetzen und wünscht sich von seinen Ausstellungsbesuchern, dass diese etwas von der Schwingung und der Energie dieses chiffrierten Sonnensiegels aufnehmen. Die ursprünglich in Stein gemeißelten Zeichen erscheinen in den Aquarellbildern durch die intensiven Farben und Effekte der verlaufenden, fließenden Konturen noch mystifizierter. Charakteristisch für alle diese Bilder vom Maya-Orakel ist die runde Scheibe, die die Sonne symbolisiert. Der Maler konfrontiert den Betrachter hier mit dem Vermächtnis eines sagenumwobenen Volkes, das große Städte, Pyramiden und Tempel erbaute und über bedeutendes astronomisches und mathematisches Wissen verfügte.

Die indianischen Symbole für Sonne, Mond, Stern, Erde, Mensch oder Wind sind codiertes Wissen um die wesentlichen Zusammenhänge von Leben und Universum.

In seiner Einführungsrede nannte es Harry Schwarz die "Überleitung zu einer Weisheit, zu einer galaktischen Energie".

Das Maya-Orakel ist in des nur ein Teil der Ausstellung, die einen großen Querschnitt aus den Werken von Michael Rudigier zeigt und durch eine breite, vielseitige Palette von Bildern unterschiedlichster Techniken und Motive imponiert. Stark geprägt ist der Künstler vom Surrealismus, wie er sagt "seine eigentliche Liebe in der Malerei". Diese Darstellung des Unbewussten, der Phantasien, Emotionen und Traumvisionen ist für Michael Rudigier ein ideales Ausdruckmittel. Unübersehbar ist auch, dass sich der Maler mit dem übersinnlichen, dem Spirituellen auseinandersetzt und daraus Inspiritationsquellen für seine Bilder bezieht. Laudator Harry Schwarz bezeichnete Rudigiers Arbeiten sehr treffend als "Reise ins Ich, in die Natur, in die Zukunft".

In dem großformatigen, surrealisten Ölgemälde "Vergänglichkeit des irdischen Lebens" behandelt Rudigier das Thema Reinkarnation und stellt ein schlafendes Gesicht als verlöschende Kerze dar. Eine andere surreale Vision ist der kraftvoll gemalte Frauenakt in Gestalt eines Baumes. Eine ähnliche Metamorphose hat der Künstler in dem Gemälde "Der Mensch und die Pflanze" geschaffen: Ein menschlicher Körper, der aus einem rissigen Boden wächst und einen Kopf in Pflanzenform hat.

Auch literarische und poetische Texte und Geschichten inspirieren Rudigier zu seinen vieldeutigen, rätselhaften Traum- und Symbolbildern wie etwa der "Möwe Jonathan", deren Flügel ein Surfsegel ist, umgeben von einer gewaltigen Meereswoge. Die Bildsymbole von Michael Rudigier drücken Wünsche, Ängste, Gefühle, Sehnsüchte, Träume aus, auch das Bild eines ruhenden, schlafenden Menschen über einer Gruft, gemalt nach einem Gedicht von Novalis. Auch die atmosphärisch gemalten "Wolken über dem Hotzenwald" sind eine Vision von Licht und himmlischen Sphären.

Ein besonderes Kapitel in der Werkschau nehmen die sehr ausdrucksvollen, prägnanten und fotorealistisch präzisen Portraits in Aquarell, Kohle und Pastellkreide ein. Das Gesicht eines Mädchens aus Kambodscha, ein Maya-Junge oder die alten, weisen, zerfurchten, vom Leben gezeichneten Indianergesichter sprechen den Betrachter unmittelbar an. Auch Rudigiers Aquarelle, in denen sich indianische Kultur und Lebensphilosophie spiegeln, wirken durch ihre eindringliche und malerisch-poetisch verschlüsselte Botschaft von der Einheit von Mensch und Natur. Die passende Folklore-Musik zu diesen Bildern fremder Vöker und Kulturen steuerte bei  der Vernissage die temperamentvolle indianische Gruppe "ARUMA de Bolivia" bei. 

(Roswitha Frey)

 

Die absolute Idee der Freiheit

Vernissage im Pro Musica Haus Bruckmühl

Das gab es noch nie in Bruckmühl !

Vernissage-Beucher, die miteinander in Harmonie schweigen.

Nach musikalischer und verbaler Vorstellung des Künstlers durch Karsten Klünder und Darbietung des den Rudigier Bildern zugrundeliegenden Demmler-Textes: Die Reise zum Mittelpunkt des Menschen, war das Publikum ergriffen. Nach längerem harmonischen Miteinander-Schweigen im sonst nicht leisen Pro Musica Haus folgten viele Fragen an den 1960 in Waldshut geborenen Rudigier. Der sehr bescheidene, zurückhaltende Künstler antwortete und machte deutlich, welche Problematik in seinen Bildern steckt.

Er zeigt in einer Collage, wie Menschen mit geistiger Behinderung von der Gesellschaft in einem Rahmen hinter Glas gehalten werden. Bei Rudigier zerbricht jedoch die Scheibe und Befreiung folgt... "Und da blüh´n fremde Blumen, noch nie mir erblüht, warum blüh´n sie nicht draußen, wo jeder sie sieht", ist der Titel dieses Werkes.

Das (Öl)-Abbild der großen Möwe Jonathan zeigt und sagt der Maler, ist die Absolute Idee der Freiheit.

Rudigier, der sich selbst als Surrealist sieht, stellt auch sehr realistisch gehaltene Pastellkreide Zeichnungen mit einer ungewöhnlichen Detailvielfalt aus.

In allen Werken Rudigiers, der der Künstlergruppe "Signum" um Georg Schell in Freiburg angehört, offenbart sich das zarte Ich des sensiblen Künstlers.

Seine Aquarelle erschließen sich dem Betrachter erst nach längerem SEHEN: Winzige Details wie Augen, ein sitzender Indianer oder die weiten Schwingen eines Vogels werden plötzlich sichtbar.

Elke Gross, die Leiterin der Galerie bedankte sich bei Michael Rudigier für die vielen Denkanstöße und die menschliche Wärme, die besonders im gemeinsamen Schweigen zum Ausdruck kam.

Gleichzeitig freute Gross sich, den Pro Musica Schülern diese ausgefallenen Kunstobjekte zeigen zu können.

(Schwaiger)

 

Unbegrenzte Phantasie

Bilder von Michael Rudigier im Fricktaler Hof in Sisseln CH

Die Erde bebt. Die Scholle reisst, heraus bricht Leben: ein menschlicher Torso mit Pflanzenkopf und Pflanzenhand. Die Einheit von Mensch und Natur ist das Thema dieses und anderer Bilder von Michael Rudigier, die seit dem 21. Juli im Fricktalerhof in Sisseln zu sehen sind.

Rudigier ist ausgebildeter technischer Zeichner. Er hat eine Leidenschaft, die ihn seit seiner Kindheit nicht mehr losgelassen hat: die Malerei. Ihr widmet er einen grossen Teil seiner Freizeit.

Wenn in seinem Haus in Görwihl meditative Musik erklingt, dann ist er in seine Welt der unbegrenzten Phantasie eingetaucht und malt. Darüber kann er alles vergessen.

Michael Rudigier hat sich mit verschiedenen Maltechniken beschäftigt, beispielsweise Öl und Aquarell. Nach seiner Ausbildung hat er ein Fernstudium für angewandtes Zeichnen und Graphik und 1985 einen Zeichen- und Malkurs bei Georg Schell in Freiburg absolviert. Im selben Jahr wurde er Mitglied der von Schell gegründeten Kunstgemeinschaft Signum, die jedes Jahr Studienreisen in europäische Kunstzentren durchführt und Gemeinschaftsausstellungen für ihre Mitglieder organisiert. Seit 1984 konnte Rudigier seine Bilder in zwölf Ausstellungen in der Bundesrepublik Deutschland zeigen.

Im Fricktaler Hof hat er nun eine Auswahl von Ölbildern und Aquarellen zusammengestellt, die voraussichtlich noch bis November besichtigt werden können. (Barbara Gruenhut)